Woche des Puppenspiels in der Oberkirche

Puppenspiel für Kinder in der Oberkirche mit Falk Pieter Ulke

 

Das Puppenspiel in der Oberkirche feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Seit 5 Jahren werden für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Puppenspieler Falk Ulke aus Ilmenau unterhaltsame Stücke aufgeführt. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal auch ein Puppenspiel für Erwachsene.

 

Der Puppen- und Schauspieler Falk Pieter Ulke aus Ilmenau versammelt Puppenbauer, Ausstatter, Musiker und Regisseure und denkt sich tolle Stücke für Kinder und Erwachsene aus. In den Inszenierungen arbeitet das Team mit und ohne Puppen und wendet sich zeitbezogenen Themen zu. Pädagogik ist kein vordergründiges Anliegen – Unterhaltung des Publikums ist das Ziel. Meist werden literarische Stoffe oder Märchen in veränderter Form auf die Bühne gebracht. Das Theater bringt die Genres Puppentheater und Pantomime einander näher. Das französische Clownstheater (J. Leqoc) ist eines der Wurzeln. Trotz aller Komik wird das Publikum, ob klein oder groß, ernst genommen. Unterhaltung verschmilzt mit Sinnlichkeit und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Inszenierungen.

Ein Hauptaugenmerk hat Falk Ulke als mobiles Theater auf Kinderinszenierungen gerichtet. Er und sein Team haben sich die Aufgabe gestellt, besonders den Kindern eine Alternative zu Fernsehen und Gameboy zu bieten. Dies ist in unserer reizüberlasteten Zeit eine Möglichkeit, auf unterhaltsame Art, Kindern positive Inhalte zu vermitteln.

 

© Manuart

Di 08.05.2012    Kaspar Mütze wünsch‘ Dir was!

Wer hat noch nicht davon geträumt, einmal im Leben drei Wüsche frei zu haben? Doch was macht Kasper, der Held unserer Geschichte, mit dem großen Glück? In unserem Bauchladentischtheater tanzen die kleinen Marionetten. Ein böhmisches Märchen aus dem 18 Jh. diente als Grundlage für diese spritzige Geschichte, in der sich Kasper auch ohne faulen Zauber gegen Tod, Teufel und Politiker durchsetzen muss.

 

Mi 09.05.2012   Die Geschichtenerzählmaschine

© Manuart

Die Geschichtenerzählmaschine ist eine gelungene Mischung aus Clownerie, Pantomime und Puppenspiel. Ein altes Fahrrad kann in Kinderaugen alles sein, was man braucht, um eine tolle Geschichte zu erleben. Das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm >Rumpelst…< „pssssst, da kann man ja von selbst drauf kommen“, auf neue Weise erzählt. Mit sehr viel Spaß und einfachen Puppen vertreibt Kasper allen großen und kleinen Zuschauern die Langeweile. Es findet von Anfang bis Ende eine Kommunikation zwischen Publikum und Spieler statt. Gemeinsam wird ein Bühnenbild entwickelt, Figuren gefunden und scheinbar so ganz nebenbei eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte von Kobold und Karriere, von Liebe und Küssen und natürlich mit Happy End.

 

Do 10.05.2012   Alles Kokolores, Frau Holle!

© Manuart

Der Gockel Lores ist ein Hahn ohne Fehl und Tadel. Das einzige, was ihn schwach macht, ist ein leckeres Körnchen. Dafür tut er fast alles. Sogar arbeiten. Aber was er bei der Witwe Schultz mit ihren zwei Töchtern erlebt, das lässt ihn nicht unberührt. Er versucht sich einzumischen und das Geschehen zum Guten zu wenden. Am Ende siegt die Gerechtigkeit über Neid und Bosheit. Jeder erhält seine gerechte Belohnung. So etwas gibt es eben auch noch. Wenn auch nur auf der Bühne – in unserem Märchen.
Die Inszenierung ist besonders sehenswert durch das pantomimische Spiel, wodurch die Erzählerrolle auf eine nonverbale Ebene gehoben wird.

 

Medienecho zur Woche des Puppenspiels in der Oberkirche:

Rat(h)ausschau im Salve-TV vom 8. Mai 2012

Die Hallos vom 2. Mai 2012

Die Hallos vom 9. Mai 2012

 

Thüringer Allgemeine vom 08.05.2012

Fotos von der Veranstaltung:

© Oberkirche Arnstadt e.V.