
Foto Christine Teske
Do 23.07. 19.30 / Vortrag / Oberkirche
Einlass ab 19.00 Uhr
Getränkebuffet
Eintritt frei, die Vortragende bittet um eine Kollekte
Wie ist es zu erklären, dass in einem 5000-Seelendorf etwa 1000 Menschen Geige spielen, etwa 20 indigene Geigenbauer Instrumente bauen, die mit den edelsten Instrumenten aus Europa den Vergleich nicht scheuen müssen? Ein Dorf ohne Kriminalität, mit einer unerhörten Friedenskultur? Christine Teske wird im Vortrag den Gästen eine Antwort in Wort, Ton und Bild geben. Ein Leben voller Abenteuer, Gefahr und Wagnis.
Seit vielen Jahren lebt Christine Teske für mehrere Monate in Urubichá, etwa 10 Autostunden entfernt von jeglicher Zivilisation. Dort befindet sich die mittlerweile über die Grenzen hinaus bekannte Dschungelmusikschule. Profimusiker verschiedener Musikhochschulen aus aller Welt, sowie berühmter europäischer Konzerthäuser leiten in dem Musikerdorf Meisterkurse für die indigenen Musiker, die für ihre besondere Musikalität, Hochbegabung bekannt sind. Mehreren ehemaligen Schülern, jetzt Lehrern, hat Christine Teske geholfen, weitere Musikschulen in Bolivien zu gründen.
Nach Medizinstudium und späteren Heilpraktikerausbildung hat sich Christine Teske bis zum heutigen Tag mit Bewegung – speziell Tanz – lehrend auseinandergesetzt. Vor allen Dingen aber ist sie leidenschaftliche Hobby-Musikerin und musiziert in mehreren Orchestern in Deutschland aber auch in jedem Jahr mit den indigenen Orchestern des Urwalds und Hochlands von Bolivien. Mehrere Musikschulen sowie ein Straßenkinderkrankenhaus hat sie ins Leben gerufen bzw. unterstützt sie seit Jahren. Mit dem Erlös aus dem Verkauf ihrer Bücher über ihr Leben mit den Menschen vom Stamm der Guarayo finanziert sie z.B. das Medizinstudium für indigene Studenten.