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Do 16.07. 21.00 Uhr / Kino / Oberkirche
Einlass: 20.30 Uhr / Getränkebuffet
Eintritt: 1,99 €, Kinder bis 12 Jahre frei
Karten nur an der Abendkasse
Programm: ein filmisches Portrait eines Abschieds auf Raten
amerikanisches Filmdrama
101 Minuten
Stellen Sie sich vor, alles, was Sie ausmacht – Ihre Karriere, Ihre Erinnerungen, Ihre tiefste Identität – beginnt sich langsam aufzulösen.
Für eine hochintelligente Frau, die auf dem absoluten Höhepunkt ihres Lebens steht, stellt eine verhängnisvolle Diagnose von heute auf morgen alles auf den Kopf. Als Professorin für Linguistik ist die Sprache ihr Leben, ihr Werkzeug und ihr Stolz. Was mit kleinen Vergesslichkeiten beginnt, entwickelt sich rasant zu einem unaufhaltsamen Verlust der eigenen Persönlichkeit. Ausgerechnet die Frau, diewie kaum eine andere mit Worten umgehen konnte, verliert die Kontrolle über ihren eigenen Verstand.
Der Film zeigt ungeschönt und tief berührend den schmerzhaften Prozess dieser Entfremdung. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Betroffene verzweifelt versucht, die Bruchstücke ihres Wesens festzuhalten, während sie für ihre eigene Familie langsam zu einer Fremden wird. Gleichzeitig bricht das familiäre Gefüge unter der Last der Diagnose zusammen.
Die Kinder stehen vor dem doppelten Schmerz: Sie müssen hilflos mitansehen, wie ihre Mutter geistig verschwindet, während sie gleichzeitig die quälende Gewissheit tragen, dass diese Krankheit auch ihre eigene genetische Zukunft bedroht.
Ein ‚meisterhaft unaufgeregtes, gerade deshalb so erschütterndes Drama über das schleichende Schwinden der Persönlichkeit‘. Der Spiegel
Ein Werk, das uns intensiv vor Augen führt, was bleibt, wenn das eigene Ich verblasst.