Presse: Schulwesen während der Reformation

Thüringer Allgemeine am 19. September 2017

Arnstadt. Zu einem weiteren Vortrag in der Reihe „Reformation hautnah“ lädt der evangelischen Kirchenkreis ein – am Donnerstag, 21. September, 19.30 Uhr. Im Gemeindesaal im Pfarrhof 4 wird der Historiker Andreas Dietmann aus Jena über „Das Schulwesen in den schwarzburgischen Gebieten unter dem Einfluss der Reformation“ sprechen.

Dazu informierte Dietmann im Vorfeld: „Der Vortrag lädt ein zu einer Spurensuche im 15. und 16. Jahrhundert. Die Reformation etablierte in dieser Zeit erstmals eine landesherrliche Schulpolitik und setzte auch vor Ort deutliche Zeichen in den wirtschaftlichen, personellen und administrativen Verhältnissen der Schulen von Arnstadt und anderen schwarzburgischen Städten.“

Nach dem Vortrag sind Interessierte zum Gespräch bei Wasser, Wein und Häppchen eingeladen, die vom Verein Oberkirche Arnstadt angeboten werden.

Dietmann wurde 1986 in Salzwedel geboren, er absolvierte von 2006 bis 2012 ein Studium an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Dort legte er 2012 seinen Magisterabschluss mit „Die Anfänge der Heiligenverehrung im Zuge der Missionierung des thüringischen Raumes bis ins 9. Jahrhundert“ ab. Seit Oktober 2013 läuft sein Dissertationsvorhaben zum thüringischen Schulwesen in der Zeit der Reformation.

 
TA / 19.09.17

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