Presse: Weitere Tauffigur fertiggestellt

Die Hallos Thüringen – Deutschland today vom 5.3.2013

Arbeiten an der Oberkirche schreiten voran

Arnstadt (ke) – Mit der Figur „Mutter mit bekleidetem Kleinkind an ihrer linken Hand“ wurde wieder ein weiteres Teil der Taufe der Oberkirche fertiggestellt.

 

Pfarrerin Mechthild Latzelpräsentierte Mario Laufer und Thomas Bauer die frisch restaurierte Figur. © Foto: Kerstin Engelmann

Pfarrerin Mechthild Latzelpräsentierte Mario Laufer und Thomas Bauer die frisch restaurierte Figur.
© Foto: Kerstin Engelmann

Knapp 1.900 Euro stellten die Stadtwerke Arnstadt für die Restaurierung der Figur bei der Erfurter Restauratorin Christiane Campioni zur Verfügung. „Nun fehlen nur noch zwei der insgesamt zwanzig Figuren“, so Pfarrerin Mechthild Latzel. Aber auch diese beiden befinden sich bereits in den Händen von Restauratoren. Und auch wenn die Gipsfiguren bald alle in neuem Glanz erststrahlen, bis das Taufbecken wieder seiner eigentlichen Funktion dienen kann, soll es wohl noch etwas dauern. „Im kommenden Jahr könnte es soweit sein“, so Latzel.
Für die Stadtwerke sollte es unbedingt eine Mutterfigur mit Kind sein, so Mario Laufer. „Schließlich tun wir auch sonst viel für den Nachwuchs“, ergänzte Thomas Bauer. Die Geschäftsführer der Stadtwerke waren am Montag selbst in die Oberkirche gekommen, um sich das Ergebnis der Restauration anzuschauen. An der Figur mussten unter anderem gelockerter Teile wieder befestigt, Bruchstellen geklebt, Fehlstellen ergänzt und die Figur schließlich fachmännisch konserviert werden.
Wenn auch die letzten beiden Figuren fertiggestellt sind, wäre es vorstellbar, alle Figuren zumindest vorübergehend einmal auf dem Taufgestell aufzustellen, um vor allem den zahlreichen Spendern einmal einen Gesamteindruck zu verschaffen, so Latzel.
Aber auch in und an der Oberkirche gehen die Arbeiten weiter. „Vieles muss gleichzeitig geschehen, weil alles auf eine Fertigstellung zum Reformationsjubiläum 2017 abzielt“, sagte Oliver Bötefür vom Gemeindekirchenrat. Zu 98 Prozent sei der Grundausstattung der sei
Die große, eindrucksvolle Taufe ist aber eine der herausragenden Stücke in der Oberkirche, die insgesamt eine Seltenheit ist. Es sei „das Wunder der Oberkirche“, dass 98 Prozent der Grundausstattung der Kirche trotz zahlreicher Kriege über Jahrhunderte erhalten geblieben sind, so Bötefür. Außerdem belegt eine große Bibliothek die Veränderungen durch die Reformation. „Dies ist sicher ein Grund, dass wir bis zum Reformationsjubiläum von Fördergeldern für Sanierungsarbeiten profitieren können“, so Bötefür weiter.
In diesem Jahr sollen die Arbeiten an der Nordwand weitergeführt werden, nachdem bereits die Südwand saniert wurde. Auch die Kirchenfenster kommen in den Monaten in die Kur und die Arbeiten am Kreuzgang sollen beginnen, sobald das Wetter es zulässt.

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